Kleine, fliegende Spione – „Flatteraugen“

Kai Raven berichtet über den europäisch-amerikanischen Workshop zu Micro Aerial Vehicles (MAVs), deren Ziel es ist, möglichst unbeobachtete Überwachungsmissionen zu starten.

Die [Militär- und Sicherheitsbehörden] sehen für die Teilnehmer des Wettbewerbs vor, dass ein MAV höchstens 500 Gramm wiegen und eine maximale Länge bzw. Flügelspannweite von 50, besser 25 Zentimetern aufweisen darf. Die Flugdauer muss mindestens 10, besser 30 Minuten betragen, die Reichweite mindestens einen halben Kilometer.
Nebenbei winkt den Projekten, die beim Wettbewerb am besten abschneiden, Unterstützung in Form von Zuschüssen und Forschungsaufträgen in Höhe von 300000 US$.

In Zeiten, in denen Minikameras nur noch wenige Gramm wiegen, eine überraschenderweise durchaus lösbare Aufgabe. Einer der MAVs ist beispielsweise einem Insekt nachempfunden, das Gerüst besteht teilweise aus Holzstäbchen, die von Speiseeis übrig geblieben sind. Diesen Eindruck macht es zumindest.

Sollten diese Miniflieger erst einmal in industrielle Serienproduktion gehen, könnte sich die gesamte Überwachungskultur verändern. Bisher kennt man derartige Mini-Überwachungsflieger ja nur aus düsteren Science Fiction Filmen.

[via Kai Raven]

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