Was ist bloggen für mich?

Klar habe ich auch diesen tollen Telepolis-Artikel gelesen, ist wohl Pflicht, wenn man blogger ist. Ein paar Superblogger wie wirres.net (mit dem ich quasi nix anfangen kann) werden da in die Höhe gehoben, und bei dem Gedanken daran, dass es ca. 250.000 deutsche blogs geben soll, komme ich mir klein und verlassen vor.

Natürlich werde ich nie solche Zugriffszahlen erreichen, wie so manche Andere.

Gut, ich bin kein Journalist, nicht mal Student. Also bleibe ich wohl ein Hobbyblogger. Macht aber nix. Ich bin mehrheitlich ein Leser, was das bloggen angeht. Blogging macht mir Spaß, wenn ich blogs wie von oder Kraven lese. Dann komme ich mir heimisch und in Gesellschaft vor. Da macht es dann auch nichts, dass noch nichtmal meine Pings alle richtig funktionieren, oder dass ich kein so tolles Design habe wie andere Leute.

Dieses bloggen zum Schwanzvergleich war nie meine Sache, und wird es auch nie. Höher, schneller, weiter – das ist nichts für mich. Ich mag normalerweise auch keine Spiele, bei dem irgendeiner „verlieren“ kann. Ich spiele dieses Leben wohl lieber, um „mich selbst und den Rest der Menschheit zu verbessern“. In dem Punkt bin ich wohl ziemlich „un“menschlich. Klar hat mich längst das Wissen erreicht, dass wir dem Paradies ein gutes Stück näher wären, wenn mehr Leute so wären wie ich. Das muß ich unbescheiden sagen 😉

Aber an der Stelle bleib ich Realist.

2 Gedanken zu „Was ist bloggen für mich?“

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