Testosteron macht nicht aggressiv, sondern sozial und gerecht

Achtung, liebe Damen und Herren: Testosteron macht nicht aggressiv, sondern sozial und gerecht. Jetzt frag ich mich, wie das in das Weltbild der Aggressiv-Feministinnen passt. Zu wenig Testosteron bekommen? 😉

Aber ernsthaft: die teilweise schon Dämonisierung des Hormons Testosteron war Bestandteil des Sexismus, den sich Männer in den vergangenen Jahrzehnten ausgesetzt sahen. Einfach mal ein bisschen googlen, das bringt tolle Erkenntnisse zu Tage.

2 Gedanken zu „Testosteron macht nicht aggressiv, sondern sozial und gerecht“

  1. „sexismus“ bedeutet die abwertung eines geschlechtes gegenüber (einem) anderen in einer gesellschaftlich-strukturierenden hierarchie. „männer“ können nicht in dem von dir behaupteten sinne von sexismus betroffen sein.
    geht einfach nicht, in einer gesellschaft, in der qua definition „mann sein“ einen menschen automatisch in der dominanten, hierarchisch höher stehenden strukturposition platziert.

    der sache mit dem testosteron werd ich mal nachgehn…

  2. so, bin dem wie versprochen nachgegangen. manchmal geht’s ja fix.

    zitat aus dem abstract der studie (nicht von focus):

    Here we show that the sublingual administration of a single dose of testosterone in women causes a substantial increase in fair bargaining behaviour, thereby reducing bargaining conflicts and increasing the efficiency of social interactions.

    Quelle: http://www.nature.com/nature/journal/vnfv/ncurrent/abs/nature08711.html

    es wurden frauen untersucht. keine männer. das ergebnis ist interessant, aber den sprung zur positionierung gegen jene, welche du als „aggressiv-feministinnen“ bezeichnest und das große „männer werden sooo ungerecht behandelt“ gibt diese studie echt nicht her.

    ehrlich gesagt würde ich in sachen internet von einem „piraten“ deutlich mehr medienkompetenz erwarten. kritisches hinterfragen und noch mal selbst nachrecherchieren gehört dazu. und in diesem fall war es wirklich extrem(!) einfach.

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